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karina schroeder-augustin29.11.2001
auf der suche nach alternativen bestattungsformen bin ich hier gelandet.ich bin medium und malerin und bin auf die idee gekommen sargfahnen und grabtuecher zumalen.nicht nur letzte worte,sondern auch letzte bilder zu entwickeln. ich mag ihre idee sehr.ich empfinde sie als natuerliche bestattungsform....ueber tote stolpern? ich nehme diesen einwand ernst.ich hatte im juedischen museum in berlin ein buch in derhand: ein verzeichnis, harmlos wie ein adressbuch:es war eine liste ermordeter juden in hamburg. man stolpert auch mitten im leben ueber tote,oder? weiterhin viel erfolg und mit liebem gruss karina.
Alfred WALDVOGEL16.10.2001
Ich habe den letzten Eintrag des Theologiestudenten gelesen, und musste schmunzeln. Mir ist das Wort «typisch Theologe» herausgerutscht. Aber sicher treffend.

Gerade die sogenannten «Christen» die sich immer auf den christlichen Glauben berufen, sollten langsam darüber nachdenken, weshalb immer mehr Menschen diesen Institutionen den Rücken kehren.

Wenn ich in diesen kurzen Sätzen von Peter mir ein Bild mache über den angehenden Pfarrer..na..ja lassen wir das. Wir alle lieber Peter haben eins gemeinsam. Wir haben eine andere Beziehung zum Tod und möchten unseren Angehörigen eine jahrelange finanzielle Belastung ersparen, für einen Totenkult, der so hoffe ich bald eine Wende erfahren darf.

Kannst Du mir erklären lieber Peter, was um Gottes Willen in einem Grab nach tausenden von Jahren noch Auferstehen soll? Wo suchen all die Leichen ihre Knochen zusammen?

Das theologische Wiederauferstehungsmärchen ist vorbei.

Warum studiert ihr überhaupt Theologie? Die Lehre die uns Christus in der Bergpredigt mitteilte und die tägliche Umsetzung der 10 Gebote würde doch ausreichen oder?

Aber lassen wir das..wenn wir uns mal begegnen habe ich das Gefühl, dass Du Dein Studium an den Nagel hängen würdest, und einen rechten Beruf ergreifen würdest, der es ermöglicht Dein Leben nicht von Allmosen der Steuerzahler führen zu müssen.

Meine Familie freut sich auf jeden Fall unsere letzte Ruhestätte unter einem Baum finden zu dürfen, als in einem streng reglementierten Friedhof, wo ein Stein dem anderen gleicht.

Du solltest mal darüber nachdenken, weshalb es Dich zu den Friedhöfen zieht!!!!!

Lieber Peter, lebe den aktiven Glauben, nicht den passiven, und Du wirst Dein Bewusstsein ändern.



Peter16.09.2001
Darf man auch kritisch nachdenken? Ich habe das Gästebuch durchgelesen, und alle finden diese Idee ausnahmslos prima.. Na, dann wage ich mal den Anfang zur (hoffentlich anregenden)Kritik. Bei mir ist das Empfinden nämlich gar nicht so positiv, wenn ich im Wald dauernd auf «Gräber» stosse. Man sollte sich dort doch erholen und ans LEBEN denken können, abschalten, etc... Gerade neulich bei einem Spaziergang freute ich mich, atmete tief die frische Luft ein, betrachtete die Natur - um dann, ganz UNERWARTET und somit innerlich unvorbereitet, auf ein Waldgrab zu stossen - zwar dezent, aber doch erkenntlich. Mich schauderte: jetzt laufe ich über Tote, etc. dachte ich bei mir... Also: Meine Meinung: Ich habe keine Mühe mit Friedhöfen - ja ich besuche diese sogar gerne, aber ganz bewusst - um nachzudenken, gerade auch über den Tod. Ich lese gerne die Inschriften, oftmals geben diese sehr hilfreiche Lebensimpulse! Ich glaube, den «Toten» ist dort genauso wohl, wenn ich das mal etwas sarkastisch sagen darf. Ich erlaube mir dies, weil ich eine andere Hoffnung habe als «nur» in der Natur aufzugehen, wie viele schreiben: gemäss dem christlichen Glauben haben wir doch eine echte Hoffnung auf Auferstehung, durch unseren Schöpfergott, der diese Kraft auch durch das Geschehen an Jesus Christus bezeugte... Der irdische Leib aber wird gleich einer Hülle abgelegt - ob im Friedhof oder Friedwald - da geht es uns dermaleinst Toten allen gleich. Den noch Lebenden aber möchte ich mein Grab bei der Ausübung ihrer Freizeitaktivitäten nicht zumuten müssen - es wird dann wohl auch nicht im nötigen Respekt geschehen wie auf einem Friedhof...Ich hoffe, Ihr habt den Mut, diesen Eintrag auch zu publizieren - oder gar in einen konstruktiven Dialog zu treten - dafür wäre ich nämlich offen! ein Theologiestudent...
Ein Friedwald ist als solcher nicht ohne weiteres erkennbar. Man stolpert dort auch nicht über Gräber. Nur die Angehörigen wissen, an welchen Bäumen ihre Verstorbenen bestattet sind. Also geniessen Sie weiterhin die frische Luft und schaudern Sie nicht, Sie laufen nicht über Tote.

Übrigens, haben Sie sich auch schon überlegt, dass Kinder oder Angehörige anderer Religionen beim Anblick eines angenagelten Mannes schaudern könnten?



Ueli Sauter

Annemarie Waser28.08.2001
GRATULATION: Meine Idee setzt jemand durch!

Schon lange suche ich einen Baum für mich und meine Lieben bevor ich aus der Zeitung von Ihnen erfahren habe. Ich bin noch nicht fündig geworden bis jetzt, denn viele Leute wollen nichts wissen vom Tod. Also wohin mit der Asche? Es wäre mir ein grosses Bedürfnis, wenn der Platz nicht allzuweit weg wäre. Bitte, bitte schaffen Sie doch auch noch mehr Friedwälder im Kanton Aargau: Umgebung Brugg/Baden/Koblenz). Es wäre ein beruhigender Gedanke für mich zu wissen, dass meine Lieben mit mir vereint wieder der Natur zurückgegebe werden: «ERDE ZU ERDE».

Ich danke ihnen für die Umsetzung! Ich wäre auch bereit für die Idee zu werben, damit recht viele so einen Baum erstehen würden in meiner Umgebung!

Herzliche Grüsse von Waser Annemarie
Liebe Frau Waser,



schön, Ihre Begeisterung freut uns.

Wir geben uns alle Mühe Ihren Wunsch zu befriedigen.

Friedwälder in Ihrer Umgebung: Aarburg, Kölliken, Mägemwil/Maiengrün,Aristau, Zetzwil.

Schäfer Romano07.08.2001
«da ist man(n) erst 40 und interessiert sich für den tod?!»

diese aussage höre ich oft, wenn ich andere menschen zu exit befrage oder wenn ich sie frage, was sie über einen friedwald denken. bin ich nun todessehnsüchtig deswegen? bin ich realist? bin ich phantast? bin ich einfach mich selber?

eigentlich ists mir egal.....ich jedenfalls finde, dass ihr da eine obergeniale idee hattet mit dem friedwald und wünsche mir sehr, dass ihr bald noch mehr friedwälder anbieten könnt als bis jetzt. gerne erhalte ich mehr informationen und überlege mir, ob ich vielleicht jetzt schon meinen friedwald- baum kaufe??

viel glück und durchhaltewillen weiterhin, gruss romano

Helga u. Peter Bauer01.08.2001
Hallo Ueli Sauter u. Martin, nach einer Pause,habe ich nun wieder einmal in euer Gästebuch reingesehen, Respekt wie viele Leute sich schon eingetragen haben und positiv darüber nachgedacht haben.Auch in Deutschland hat sich seit der Zeit viel bewegt durch die Aktivitäten von Axel Baudach,auch ihm gebührt ein großes Lob. Macht bitte weiter so, der Mensch muß wachgerüttelt werden, um auf Euere Idee u. Aktivität aufmerksam gemacht werden. Allerdings muß sich nun auch auf dem Gebiet der politischen Bühne etwas bewegen, daher noch einmal zur Erinnerung,wie ich schon einmal in einem Beitrag abgegeben habe,liebe Menschen fragt nach in euerer Gemeinde in der Stadtverwaltung was Sie dazu sagen, bezw. geht auf unsere Politiker aller Parteien zu u. fordert sie in Versammlungen auf sich dafür einzusetzen. Ohne Mithilfe von uns Menschen die darauf warten, eine würdige Baum-oder Naturbestattung zu bekommen geht bei unsern Politischen Würdenträger nichts. Also nicht entmutigen zu lassen, weiterarbeiten an der Idee.

Mit freundlichen Grüssen

Helga u. Peter Bauer aus

Ismaning/München

E-Mail-Adr:

helgaundpeter.bauer@t-online.de
mieschbuehler heidi29.07.2001
finde ich eine ganz tolle idee.
01.07.2001
Die Idee eines Friedwaldes ist das Wundervollste, was ich seit langem gehört habe! Mit der Natur im Tode vereint zu sein, ist das nicht einfach natürlich? Die Vorstellung, dass meine Asche einem jungen Baum Nährstoffe liefert, finde ich toll!

Gratuliere!!!

Liebe Grüsse, Tri
Helga Brandt30.06.2001
Hi Rita, hi Ueli,

ich bin sehr angetan von Eurer gemeinsamen Arbeit und die Verwirklichung des Friedwalds. Was fuer ein Erfolg! Von der Esoterik zurueck auf den Boden

in die Erde. Ich wuensche Euch weiterhin guten Erfolg. Als ehemalige langjaehrige Seminarleiterin bei den SAUTER FERIEN-KURSEN haette ich auch gerne

einen Baum fuer die ewige Ruhe. Wann kommt Ihr nach Kalifornien?

Weiterhin alles Gute,

Eure Helga
Marianne camboni23.06.2001
EIN FREUND IST, WER DIE MELODIE DEINES HERZENS KENNT UND SIE DIR VORSINGT, WENN DU SIE VERGESSEN HAST.

Liebe Frau Bachmann

ganz in diesem Zeichen möchte ich mich für Ihr Bemühen in Birmensdorf bedanken. Das Zusammensein mit Ihnen hat mich tief beeindruckt. Ich werde nochmals mit den Kindern zusammensitzen und bereden was nun mit der Asche unseres geliebten Mannes und Vati passieren soll. Und geben Sie bitte Ihre Funktion als Beraterin nicht auf.

Ihre

Marianne Camboni

Renate Maier-Ochel18.06.2001
Lieber Martin aus dem Seebachtal,Ich habe mir die Homepage angesehen und bin sehr beeindruckt. Bei uns in Deutschland gibt es in etwa auch Waldfriedhöfe, die Gräber liegen meistens unter Bäumen.Ich finde das sehr beruhigend. Schade, so wird es bei uns nie werden.
Birgit Strasser03.06.2001
Habe durch Zufall diese Seite gefunden - was für eine wundervolle Idee!!

Nur schade, dass sich so etwas nicht auch in Österreich verwirklichen lässt.
Warum nicht, Frau Strasser?

Wir arbeiten dran!



annelies meyer26.04.2001
eine schöne homepage die mich so richtig mit der idee friedwald verbunden hat. vielleicht auch, weil ich schon von sovielen seiten positive echos gehört, gesehen und gelesen habe. ich wünsche ihnen ueli sauter und dir rita weiterhin viel erfolg und durchhaltewillen. es ist schön eine idee wachsen zu sehen.



annelies meyer, kreuzlingen
Prof. Arnold Keyserling22.04.2001
Lieber Ueli!



Heute habe ich endlich bei Eva euren Friedwald besucht. Wunderbar aber wie ihr alles macht, ihr gebt immer euch ganz selbst hinein.

An die Internetbesucher: das Projekt ist zu unterstützen.

Aber es ist immer so, die guten und wichtigen Dinge brauchen ihre Zeit.

Lieber Ueli, auf unsere Freundschaft in der Wassermannzeit

Arnold

Grüße von Eva
Ingrid Marrano, Lugano11.04.2001
Liebe Frau Bachmann

Danke für den sympathischen Ostergruss mit den eindrucksvollen Unterlagen. Über viele, viele Jahre waren Sie mir eine nicht zu ersetzende, wertvolle Beraterin. Immer dann, wenn ich an einem Scheidepunkt meines Lebens stand, waren Sie mit Hingabe für mich da. Ihre nützlichen Lebens-Gebrauchsanweisungen konnte ich ein jedes Mal mit Erfolg einsetzen. Für Ihre zusätzliche Aufgabe im Friedwald wünsche ich Ihnen den aller grössten Erfolg auf Erden. Ihre dankbare Ingrid Marrano