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Aktuell / News Bericht aus dem Beobachter, Ausgabe 21 / 2009 Familiengräber sind beliebt - auch bei Leuten, die keinen grossen Namen tragen. Das Grab muss heute auch nicht mehr unbedingt auf einem Friedhof liegen " Der Bekanntheitsgrad der Friedwaldidee in der Bevölkerung ist gross. Nach einer Umfrage des Forschungsinstituts TNS Emnid kennen bereits 54 Prozent der Bundesbürger die Möglichkeit einer Bestattung in einem Friedwald. Bereits ein Drittel der Befragten kann sich vorstellen, in einem FriedWald bestattet zu werden. GPS Koordinaten Neu können Sie für jeden Friedwald die GPS Koordinaten ansehen. Sie finden die Daten unter Standorte. Stiftung für Konsumentenschutz empfiehlt den Friedwald siehe auf unserer Seite "Pressebericht" Was Kunden sagen
Wir begleiten Sie gerne bei der Suche nach einem Baum, rufen Sie uns einfach an. ![]() Friedwald in Ebmatingen/Zumikon ![]() Besuch an einem Baum im Friedwald Romanshorn Spitz
Der individuelle Blick von Reinhard Mey
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"In unserem Haus ist Sterben genauso gegenwärtig wie Geborenwerden, Essen, Trinken, Lieben, und allezeit ganz selbstverständlich Teil unseres Lebens. Wir sprechen oft darüber mit unseren Eltern und unseren Kindern und haben uns oft gewünscht, genauso selbstverständlich und natürlich zu sterben und zu gehen, wie wir darüber sprechen.
Meine Schwiegereltern haben vor einiger Zeit von der Möglichkeit gehört, im FriedWald zu Füßen eines Baumes eine letzte Ruhestätte zu finden und beide haben sich gemeinsam dafür entschieden. Sie haben uns mit ihrer Aufgeschlossenheit und Fortschrittlichkeit überrascht. Gestern haben wir so die Asche unseres Vaters begraben, unter den Zweigen einer hundertjährigen Buche, in der guten Erde, nun bedeckt vom Laub des Vorjahres. Die Eltern hatten ihren vertrauten Pfarrer gebeten, die schlichte Zeremonie zu begleiten, und so haben wir mit ihm, in einer bewegenden Stunde in Stille Abschied genommen. Es ist tröstlich, ihn dort im FriedWald zu wissen, in der Natur, in freier Flur bei den Bäumen, die er so liebte. Es ist kein Verdrängen des Todes, es ist vielmehr die bewußte Auseinandersetzung mit ihm, der freie Entschluß, ihn anzunehmen und diese Heimkehr in den ewigen Kreislauf der Natur zu wählen. Es ist kein Vergessen, unser Vater ist ja in allen Gesprächen, in Erinnerungen, in Worten und Bildern in uns und um uns herum. Es ist keine anonyme Grabstelle, wir kennen seinen Baum, wir werden wiederkommen, unsere Spaziergänge mit unseren Kindern werden uns daran vorbeiführen. Wir werden zu seinem Geburtstag kommen, wir werden im Sommer eine Tischdecke ausbreiten und unter den Ästen bei ihm essen und trinken. Und eines Tages, wenn Freund Hein mich holt, könnte ich mir gut vorstellen, auch dort zu liegen." Liedermacher Reinhard Mey zur Beisetzung seines Schwiegervaters im FriedWald Uetzer Herrschaft bei Hannover im Juni 2007
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